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Psychotherapie (Heilpraktikergesetz)

Psychotherapie kann bei psychischen Erkrankungen wie depressiven Störungen, Angststörungen oder Traumafolgestörungen unterstützen. Sie kann ebenso dann sinnvoll sein, wenn keine diagnostizierte psychische Störung vorliegt, aber der Wunsch nach persönlicher Klärung, tieferem Selbstverständnis oder Veränderung besteht. Gerade in Krisen und Übergangsphasen kann Psychotherapie helfen, innezuhalten, innere Zusammenhänge zu erkennen, bisherige Sichtweisen zu hinterfragen und neue Perspektiven zu entwickeln. 

Praxisraum

Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie

Unsere Erfahrungen prägen, wie wir fühlen, denken und handeln – oft, ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Ausgangspunkt der Therapie sind aktuelle Beschwerden, Konflikte oder wiederkehrende Schwierigkeiten. In der Therapie erkunden wir, welche unbewussten inneren Konflikte und Erfahrungen dahinterstehen und wie sie bis heute wirksam sind.

Frühe Beziehungserfahrungen haben einen Einfluss darauf, wie wir mit unseren Gefühlen umgehen, Beziehungen gestalten und uns selbst erleben. Was damals nicht verstanden, verarbeitet oder gelebt werden konnte, kann sich später in aktuellen Beziehungen oder als psychische Beschwerden zeigen. Im sicheren therapeutischen Prozess entsteht ein geschützter Raum, in dem auch schmerzhafte oder bislang verborgene Erfahrungen wahrgenommen und verstanden werden können. Die therapeutische Beziehung bildet dabei die Grundlage. Im gemeinsamen Erleben und Verstehen werden unbewusste Dynamiken sichtbar. Freies Assoziieren, die Arbeit mit Träumen und die gemeinsame Betrachtung der Beziehung können dabei helfen, diese Dynamiken zu erkennen.

Ziel ist es, den tieferen Sinn des eigenen Erlebens zu verstehen undbisher unbewusste Zusammenhänge bewusst werden zu lassen. Dadurch neue Möglichkeiten für das eigene Denken, Fühlen und Handeln entwickeln. So kann Veränderung entstehen – und mehr innere Freiheit.

Gesprächspsychotherapie

Die Gesprächspsychotherapie nach Carl Rogers bildet die humanistische Grundlage meiner therapeutischen Arbeit. In einer Atmosphäre von Empathie, Wertschätzung, Echtheit und bedingungsloser Annahme kann eine vertrauensvolle therapeutische Beziehung entstehen, in der Gedanken und Gefühle frei und ohne Bewertung ihren Platz finden dürfen. Dieser geschützte Raum ermöglicht es, Selbstkritik allmählich in Selbstakzeptanz zu verwandeln und den eigenen Wert unabhängig von Leistung oder Fehlern neu zu entdecken.

EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing)

EMDR unterstützt die Verarbeitung belastender und traumatischer Erfahrungen. Durch bilaterale Stimulation, meist geführte Augenbewegungen, können belastende Erinnerungen und die damit verbundenen emotionalen und körperlichen Reaktionen neu verarbeitet werden. EMDR eignet sich insbesondere bei traumatischen Erfahrungen und deren Folgen, aber auch bei Ängsten und anderen belastenden Lebensereignissen.

Achtsamkeitsarbeit

Achtsamkeit kann helfen, den eigenen Körper, Gefühle und Gedanken bewusster wahrzunehmen und einen achtsameren Umgang mit sich selbst zu entwickeln.

Übungen zur Körper- und Atemwahrnehmung können dabei unterstützen, innezuhalten und sich zu regulieren, um im Alltag bewusst darauf zurückgreifen zu können.​​

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